3 Grundregeln der italienischen Tomatensoße

Wenn man den Begriff „Tomatensoße“ googelt, finden sich über eine Million Treffer. Kein Wunder – unkompliziert und mit wenigen Zutaten ist zusammen mit Pasta ein schmackhaftes und sättigendes Gericht zubereitet, mit dem man zugleich auch noch die Erinnerungen an den letzten Italienurlaub „hochkocht“. Doch wie die hohe Trefferquote nun einmal zeigt, gibt es unfassbar viele Wege zum Ziel – und nicht jeder ist von Erfolg gekrönt. Deswegen sind hier die wichtigsten Grundregeln der italienischen Tomatensoße von der kniffligen Wahl der richtigen Tomate, über die optimale Kochzeit und die No-Gos des italienischen Soßen-Klassikers.

1. Die Wahl der richtigen Tomate

Bei Tausenden von Tomatensorten fällt die Entscheidung für die richtige Tomate als Basis für eine gute Tomatensoße schwer. Die kleine, rundliche Rotondo-Tomate aus Italien eignet sich am besten für die Grundsoße. Denn vor allem im warmen Zustand entwickeln die Rotondo-Tomaten eine ganz eigene Süße. Das macht das beliebte Versetzen mit Zucker überflüssig. Da die kleinen Geschmackswunder bei uns im Regal nicht leicht zu finden sind, bieten sich die Passierten Tomaten von Mutti an.

2. Genügend Zeit einplanen

Oft wird die Dauer für die Zubereitung einer Tomatensoße unterschätzt. Anstatt dem Tomatenprodukt Zeit für die Entfaltung seiner Aromen zu geben, wird nachgewürzt und Tomatenmark zur Geschmacksintensivierung eingesetzt. Doch gerade bei Tomatensoße liegt in der Ruhe die Kraft. Zunächst erhitzt man natives Olivenöl. Auch hier sollte man auf eine gute Qualität achten, denn nur dann kann ein wahres Geschmacksfeuerwerk entstehen. Zu dem Öl gesellen sich dann fein gehackter Knoblauch und gewürfelte Schalotten. Erst dann folgen die Passierten Tomaten. Und nun ist Geduld gefragt: Die Soße sollte ungefähr 20 Minuten köcheln, um ihren vollen Geschmack zu entfalten.

3. Besser nicht

Mehlschwitzen mit Butter, Zimt und die gesamte Kräuterküche – nur eine kleine Auswahl der Zutaten, die ihren Weg in die Tomatensoßen der Nation finden. Zu viele Bestandteile in einer Soße lenken nur den Gaumen vom Wesentlichen ab – der Tomate. Sie allein bringt schon den buttrig-cremigen Geschmack, die Süße des Zimts und das Pflanzlich-Herbe der Kräutermischungen mit sich. Hat man erst einmal diese Basis geschaffen, kann man sie mit wenigen Handgriffen zu den unterschiedlichsten Gerichten kombinieren. Leckere Rezepte findet man hier.

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