Vulkanerde und Meeresbrise: die Zutaten einer ganz speziellen Tomate

Dass Tomate nicht gleich Tomate ist, weiß wohl so gut wie jeder, der schon mehr als ein Tomatengericht in seinem Leben probiert hat. Da es sowohl geschmacklich als auch qualitativ große Unterschiede gibt, wollen wir euch eine ganz besondere Tomatensorte einmal genauer vorstellen:

Die San Marzano Tomate, eine der Lieblingssorten des italienischen Tomatenherstellers Mutti, ist benannt nach der Gemeinde „San Marzano sul Sarno“ bei Salerno, Italien, und zeichnet sich durch ihre längliche Form und ihr festes Fruchtfleisch aus.

Sie besticht insbesondere durch ihren qualitativ hochwertigen und markanten Geschmack, der auch in weiterer Verarbeitung sehr gut erhalten bleibt. Besonders gut eignet sie sich als geschälte Dosentomate und Tomatenmark, zu denen sie auch klassischerweise von Mutti weiterverarbeitet wird. Ihrer hohen Qualität liegen zwei Besonderheiten zu Grunde:

Durch die Nähe zum Vesuv besteht der Boden in der Anbauregion der San Marzano Tomate aus fruchtbarer Vulkanerde, die in Kombination mit hoher Sonneneinstrahlung und der kampanischen Meeresluft für ideale Anbaubedingungen sorgt. Um auf diesen besonderen Ursprung aufmerksam zu machen, ihn zu kennzeichnen und zu schützen, besitzt die San Marzano Tomate eine geschützte Herkunftsbezeichnung (DOP = „Denominazione d’Origine Protetta“). Dies versichert, dass die Erzeugung und Verarbeitung ausschließlich in der genannten Region und nach festgelegten Standards erfolgt.

Ein weiteres wesentliches Qualitätsmerkmal weist diese Tomatensorte aufgrund ihres intensiven Pflegebedürfnisses auf: Sie ist sehr empfindlich und muss daher von Hand geerntet werden. Allerdings bleibt dadurch auch ihr Geschmack geschont und kommt sehr gut zur Geltung.

Kein Wunder, dass die San Marzano Tomate ein Geheimtipp des „Slow Food“ ist, was sich besonders durch hohe Qualität, fairen Umgang mit den Produkten und den Genuss guten Essens auszeichnet.

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