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Zum Miträtseln: 5 Mythen über die Tomate

Um die rote, runde Frucht ranken sich einige Mythen und Legenden, die wir heute aufdecken werden! Wie gut bist du über die Tomate informiert? Teste dein Wissen und rätsle mit!

Mythos 1: Tomaten sind gesund. Wahr oder falsch?

Das ist absolut richtig: Die Tomate besitzt nicht nur große Mengen an Vitamin C, sondern auch viele B-Vitamine, die zum Beispiel die Konzentration fördern. Das Eisen in Tomaten liefert Energie, die Folsäure schützt vor Arterienverkalkungen. Lycopin ist ein roter Farbstoff, der der Tomate ihre charakteristische Farbe verleiht. Es wirkt Alterungsprozessen entgegen und hilft Krankheiten vorzubeugen.

Mythos 2: Tomaten gehören in den Kühlschrank. Wahr oder falsch?

Falsch: Wer seine Tomaten im Kühlschrank aufbewahrt, macht einen folgenschweren Fehler. Denn Tomaten verlieren bei kühlen Temperaturen schnell ihr köstliches Aroma. Tomaten also besser bei Zimmertemperatur aufbewahren, hier halten sie bis zu 14 Tage lang und bleiben knackig und frisch. Am wohlsten fühlen sich Tomaten bei um die 13 Grad Celsius.

Mythos 3: Die Tomate hat ihren eigenen Feiertag. Wahr oder falsch?

Pustet die roten Luftballons auf, denn auch dieser Mythos ist wahr: Am 5. Oktober 2019 wurde bereits zum zweiten mal der Tag der Tomate gefeiert! Der italienische Tomatenhersteller Mutti hat bundesweit mit verschiedensten kulinarischen Aktionen dazu eingeladen, die Tomate so richtig hochleben zu lassen. Denn nicht nur in Italien erfreut sich die Tomate großer Beliebtheit. Mit 27,5 Kilogramm Pro-Kopf-Verbraucht im Jahr zählt die Tomate zu den beliebtesten Gemüsen Deutschlands.

Mythos 4: Tomaten schmecken nur in deftigen Gerichten. Wahr oder falsch?

Das ist zwar auch immer etwas Geschmackssache, kann so aber keinesfalls verallgemeinert werden: Die Tomate ist ein Frucht-Gemüse – das bedeutet, dass sie sowohl zum Obst als auch zum Gemüse gezählt werden kann. Ihre natürliche Süße ist wesentlich stärker ausgeprägt als bei vielen anderen Gemüsesorten. Ihr einzigartiger Geschmack ergibt sich aus der Kombination von Fruchtzucker, Glukose und Fruktose, und Fruchtsäure, genauer Zitronensäure. Aufgrund ihrer überwiegend süßlichen Aromen lässt sich die rote Frucht perfekt in verschiedenste Desserts einarbeiten, ihre dezent säuerliche Note verleiht dem Nachtisch zusätzlich einen angenehm frischen und fruchtigen Touch.

Wie wäre es also mit einer leckeren  Tomaten-Mousse mit Ricotta oder einem tomatigen Cheesecake mit Frischkäse? Noch mehr ausgefallene Tomaten-Rezepte findet ihr hier.

Mythos 5: Tomaten sind natürliche Schönmacher. Wahr oder falsch?

Das stimmt: Tomaten sind wahre Beauty-Früchte. Das liegt an ihrem hohen Biotin-Gehalt. Das farblose, wasserlösliche Vitamin ist auch unter dem Namen Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt. Sein Ruf als das Beauty-Vitamin schlechthin hat es nicht ohne Grund: Es sorgt für ein gesundes Haarwachstum, reine Haut und starke Nägel. Wird unser Körper nicht ausreichend mit Biotin versorgt, kann wiederum das Protein Keratin nicht gebildet werden, das für den Aufbau von Haaren, Haut und Nägeln unerlässlich und aus diesem Grund ein wichtiges Helferlein für unser Äußeres ist. Das Lycopin in Tomaten, das übrigens auch für ihre strahlende rote Farbe verantwortlich ist, besitzt eine antioxidative Wirkung und kann die Haut so vor Umwelteinflüssen schützen. Es stärkt außerdem die Haut und kann frühzeitiger Faltenbildung entgegenwirken. Überraschend: Anders als bei den meisten Vitaminen ist das Zerkleinern und Erhitzen der Tomate förderlich für die Lycopinfreisetzung. Daher enthalten passierte Tomaten oder Tomaten aus der Dose (besonders fruchtig und lecker vom Traditionsunternehmen Mutti Parma aus Italien) deutlich mehr Lycopin als eine rohe Tomate.

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