Traditionell und kurios: 3 Dinge, die ihr über Tomaten garantiert nicht wusstet

Die Tomate ist das Königsgemüse der italienischen Küche. Als Protagonistin unzähliger traditioneller Rezepte gehört sie zu den Symbolen der mediterranen Ernährung. Ihre Eigenschaften sind bekannt: Antioxidantien, reich an Mineralien und Vitaminen. Aber auch ihr Ursprung – und wie ihre vielfältigen positiven Wirkungen am besten genutzt werden können – sind spannende Aspekte. Lasst uns also 3 Kuriositäten über dieses großartige Gemüse herausfinden.

  1. Besser gekocht als roh

Weniger bekannt ist, dass, auch wenn die Tomate roh genießbar ist, sie ihre wohltuende Kraft beim Kochen verstärkt. Gemäß einer Studie von Forschern der Universität Adelaide ist die gekochte Tomate wirksam im Kampf gegen Cholesterin und Bluthochdruck. Grund dafür sei das Antioxidans Lycopin, welches der Körper in gekochter Form der Tomate besser aufnehmen und verwerten kann. Kurz gesagt: Es ist normalerweise üblich, rohes oder blanchiertes Gemüse zu essen, um keine Eigenschaften zu verlieren. Im Falle der Tomaten trägt das Kochen jedoch dazu bei, die Aufnahme der Inhaltsstoffe für den Körper zu erleichtern. Um den Geschmack und die Heilkräfte des typischen Gemüses der Sommersaison zu erhalten, sollte also auf verarbeitete Tomaten in Form von Tomatensaft oder Saucen zurückgegriffen werden.

  1. Ihre ursprüngliche Farbe ist nicht rot

Nun ja: Das rote Gemüse par excellence war ursprünglich gelb. Die italienische Bezeichnung für Tomate „pomodoro“ leitet sich von der goldenen Ursprungsfarbe ab und bedeutet „goldener Apfel“. Die Pflanze kam 1500 aus Südamerika nach Europa und verbreitete sich dann zwischen 1700 und 1800. Ursprünglich galt sie als nicht essbar, weshalb sie lediglich als Zierpflanze in den Häusern des Adels diente. Auch der Sonnenkönig ließ seinen Park des Schlosses von Versailles mit Tomatenpflanzen dekorieren.

  1. Die Passata ist italienisch

Der Ursprung der passierten Tomaten liegt in Italien, genauer gesagt in Parma. Ursprünglich waren es die Bauern von Parma, die die Tomaten nach dem Trocknen in der Sonne in Sauce verwandelten. Noch heute gibt es in Parma eigens das Museo del Pomodoro (Tomatenmuseum), das zum Rundgang der Lebensmittelmuseen gehört.

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