Lebenszyklus einer Tomatenpflanze

Nicht umsonst zählt die Tomate zu den beliebtesten Fruchtgemüsesorten. Sie ist in fast jeder Küche zu finden – egal ob beim Hobby- oder Profikoch. Wir widmen uns heute dem Lebenszyklus der Tomatenpflanze und verraten euch, was bei der Aussaat und Pflege dieser zu beachten ist. Vielleicht gibt es die nächsten Tomaten dann ja schon aus eurem eigenen Garten?!

Damit die Tomaten von Mutti höchste Qualität erlangen, benötigen die Pflanzen einen nährstoffreichen Boden, der sie mit wichtigen Mineralien versorgt. Jeder Boden hat dabei seine spezifischen Eigenschaften. Zum Beispiel enthalten einige mehr Mineralien, während andere besser Feuchtigkeit speichern können. Mutti sucht daher stets nach den besten Tomatensorten und baut sie in den geeignetsten Böden an.

Sonne und Regen sind die wichtigsten Verbündeten, wenn es darum geht, die Tomaten zur Reife zu bringen. Denn für eine erfolgreiche Aussaat wird viel Licht, ausreichend Wärme und eine gleichmäßige Bewässerung benötigt. Bei einer zu niedrigen Wasserzufuhr besteht die Gefahr, dass die Schale der Früchte verhärtet und die Tomaten bei einer anschließend hohen Wasserzufuhr, z. B. durch Regen, platzen. Das optimale Anbaugebiet für eine bestimmte Sorte zu finden, ist deshalb ein entscheidender Faktor für eine ausgezeichnete Produktqualität.

Wachstum und Blütephase
Sobald der Samen in die Erde gepflanzt wird, beginnt der Lebenszyklus der Tomatenpflanze. Wenn das Samenkorn aufgegangen ist, entwickeln sich die ersten Blätter. Diese enthalten Chlorophyll, welches der Pflanze ermöglicht selbstständig Photosynthese zu betreiben. Dadurch ist sie in der Lage, die Energie der Sonne aufzunehmen und Kohlendioxid und Wasser in Kohlenhydrate umzuwandeln. In der Regel wächst die Tomatenpflanze zunächst aufrecht und später niederliegend und kriechend – vorausgesetzt sie wird nicht an einem Stab festgebunden.

Die Tomatenpflanze zählt zu den „zwittrigen“ Pflanzen. Das heißt jede einzelne Blüte besitzt sowohl Narbe als auch Pollensäcke, wodurch sich die Tomate quasi selbst befruchten kann. Meist verteilen Wind oder Insekten die Pollen. Doch aufgepasst: Nur die Blüten, die ausreichend bestäubt sind, bringen auch schmackhafte Tomaten hervor.

Damit die Tomatenpflanze ihre gesamte Kraft in die Früchte steckt, gilt es überflüssige Triebe – das sind jene ohne Früchte – vorsichtig herauszubrechen. Insbesondere die Blätter unterhalb des ersten Fruchtstandes können bedenkenlos abgetrennt werden. Auf diese Weise kann sich die Tomatenpflanze ganz auf ihre für die Tomatenernte relevanten Bestandteile konzentrieren: ihre Tomaten.

Jede fertig gereifte Tomate besteht aus mindestens zwei Fruchtkammern, die mit Samen gefüllt sind. Hier schließt sich der Lebenszyklus der Tomate, denn die ca. 2,5 bis 3 mm langen und 1,5 bis 2 mm breiten Samen bilden den Ausgangspunkt für die neuen Tomatenpflanzen.

Die Aufzucht der Tomaten bei Mutti erfolgt mit viel Liebe und Leidenschaft. Eigenschaften, die auch in den späteren Produkten deutlich herauszuschmecken sind.

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