3 Tipps für nachhaltigen Tomatenanbau

3 Tipps für nachhaltigen Tomatenanbau

Bei sämtlichen Produkten, in fast jeder Branche, wird heutzutage ein großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. So natürlich auch beim Tomatenanbau, egal ob bei einer oder bei Hunderten von Pflanzen. Denn insbesondere für Bauern und größere Tomatenproduzenten ist es wichtig, die Natur ganz genau zu kennen und so zu bewirtschaften, dass auch zukünftige Generationen über fruchtbare Böden, ausreichend Grundwasser und eine intakte Biosphäre verfügen können.

Was kann also für einen nachhaltigeren Tomatenanbau getan werden?

Tipp 1: Intelligent bewässern und Wasser einsparen

Wasser ist ein knappes Gut. Umso wichtiger ist es, dass beim Tomatenanbau über Methoden nachgedacht wird, die besonders wassersparend sind. Gleichzeitig sind Tomatenpflanzen kein Freund von übermäßiger Bewässerung, da Staunässe, die direkte Bewässerung der Blätter oder ein zu harter Wasserstrahl den Pflanzen schaden könnte. Stattdessen ist eine tröpfchenweise Wasserzufuhr von unten ratsam, bei der lange Schläuche mit kleinen Löchern entlang der Pflanzen auf den Feldern verlegt werden. Das ist etwas, was der italienische Tomatenproduzent Mutti bereits seit Jahren nutzt. Dieser geht sogar noch einen Schritt weiter und arbeitet eng mit dem WWF Italien zusammen, um seinen Wasserfußabdruck zu reduzieren. Das Projekt zur Reduzierung ermöglichte dem Unternehmen eine Verringerung des Wasserfußabdrucks um 4,6 % über einen Zeitraum von 5 Jahren. Überhaupt setzt sich das Unternehmen besonders dafür ein, Wasser zu sparen, und verwendet sogar zusätzliche Sensoren, um den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zu messen. Auf diese Weise können sie das Wasser anhand der gesammelten Informationen noch effizienter nutzen.

Tipp 2: Im Wechsel unterschiedliche Pflanzen anbauen

Die Felder und ihre Böden bilden eine elementare Grundlage für das Leben auf der Erde. Nur wenn die Böden nährstoffreich und fruchtbar sind, ist der Mensch in der Lage, ausreichend Lebensmittel und wichtige Rohstoffe darauf anzubauen. Die sogenannte Felderwirtschaft oder Fruchtfolge ermöglicht es, die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten. Dabei werden unterschiedliche Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen und Eigenschaften nacheinander sowie nebeneinander auf den Felder kultiviert. So entstehen über die Zeit Wechselwirkungen zwischen dem Boden, den Pflanzen und den dort lebenden Tieren, die zu einer natürlichen Regeneration der Felder führen. Ein weiterer Pluspunkt, vor allem beim Tomatenanbau: Je gesünder die Böden sind, desto weniger Düngemittel wird benötigt. Denn auch Schädlinge und Unkraut können sich durch eine feste Felderwirtschaft schlechter ausbreiten.

Tipp 3: Unternehmen unterstützen, die ihre CO2-Emissionen reduzieren

Auch wenn Sie selbst keine Tomaten anpflanzen, können Sie natürlich einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigeren Anbau leisten. Denn auch als Verbraucher kann man auf sein Kaufverhalten im Supermarkt achten und Tomatenprodukte von Produzenten bevorzugen, die ihren ökologischen Fußabdruck möglichst geringhalten. Dazu zählt zum Beispiel auch, die Distanz zwischen Landwirtschaft und Produktion – also zwischen Ernte und Verarbeitung der Tomaten – so gering wie möglich zu halten.

 

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