Garantiert gentechnikfrei

Was bedeutet „gentechnikfrei“ und wie werden Produkte danach geprüft? Alles Fragen, die heute auf dem Tomatenblog geklärt werden.

Gentechnikfrei darf sich ein Produkt bezeichnen, wenn es die folgenden Forderungen erfüllt:

  • gentechnisch veränderte Organismen (GVO) oder Teile davon dürfen beim Anbau nicht verwendet werden
  • Vitamine, Aromen, Enzyme und andere Lebensmittelzusatzstoffe, die mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden, sind nicht einzusetzen
  • bei Viehzucht ist eine Fütterung mit gentechnisch veränderte Pflanzen zu vermeiden. Strenge Fristen sind dabei einzuhalten

In Deutschland hat sich für Lebensmittel das freiwillige Logo „Ohne Gentechnik“ erfolgreich etabliert. Das schafft hierzulande zusätzliche Transparenz für die Verbraucher. Generell werden in Deutschland seit 2012 keine gentechnisch veränderten Pflanzen kommerziell angebaut.

Kennzeichnungspflicht bei gentechnischer Veränderung

Das Europäische Recht schreibt grundsätzlich eine Kennzeichnungspflicht vor, wenn ein Lebensmittel mehr als 0,9 Prozent gentechnisch veränderte Bestandteile enthält. Agrarprodukte, deren gentechnisch veränderte Bestandteile zufällig oder technisch unvermeidbar sind, und die den Grenzwert 0,9 Prozent nicht überschreiten, müssen hingegen nicht gekennzeichnet werden.

Andere Länder, andere Kontrollen

Mutti Tomaten sind nicht nur schon immer gentechnikfrei, Mutti erhielt darüber hinaus als erstes Unternehmen 1999 die Check Fruit-Zertifizierung für Integrierten Anbau. Darunter versteht sich eine wichtige Qualitätsbestätigung, die die Einhaltung strengster Kontrollen beweist, von Mutti ebenso wie von den Landwirten, beim Anbau der Tomaten ebenso wie bei der Weiterverarbeitung. Mutti verpflichtet sich, die Felder und den Anbau zu überwachen, die Tomaten bei Ankunft im weiterverarbeitenden Betrieb genauestens zu analysieren, die Rückverfolgbarkeit jeder Ladung Tomaten auf ihrem Weg durch die Verarbeitungsstraßen zu garantieren und das Produkt bis zu seiner Auslieferung im Auge zu behalten. Dazu kommt die kontinuierliche Überwachung des verwendeten Saatguts, der Jungpflanzen in den Gewächshäusern und des Pflanzenwachstums auf den Feldern der über 200 Partner-Landwirtschaftsbetriebe.

Das Resultat ist die Garantie für hochwertige und vor allem natürliche Tomatenprodukte!

Quelle: www.bundesregierung.de, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

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