Der Boden, auf dem Tomaten gedeihen

Seit Jahrhunderten besteht eine enge Beziehung zwischen den Menschen und der fruchtbaren Erde. Seitdem wir wissen, wie wir Felder bestellen können, nutzen wir dieses Wissen, um in bislang unbewohnten Regionen anzusiedeln und uns zu ernähren. Dieses Wissen garantiert das reiche Gedeihen von Tomatenfeldern – gekrönt von üppigen Ernten.  Besonders in der Region Emilia-Romagna und Umgebung in Italien findet man die optimalen Bedingungen, um Tomatenfelder zu bestellen.

In der Po-Ebene und an den Hängen des Apennins wird seit über hundert Jahren neben Tomaten auch Weizen angebaut. Und das hat einen lebenswichtigen Grund: In der Fruchtfolge ergänzen sich diese beiden Pflanzenarten perfekt. Was die eine dem Boden nimmt, gibt die andere ihm zurück. Ein idealer Kreislauf, der für die einzigartige Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse sorgt. Von Anfang an hat man Tomaten stets im Wechsel mit anderen Pflanzen angebaut, um den Boden mit verschiedenen Nährstoffen anzureichern.

Doch nicht nur der richtige Boden ist wichtig, sondern auch, wie man mit ihm umgeht. Man arbeitet, beobachtet das Land und hört ihm zu. Wenn man auf dem Feld auf die Zeichen wartet, die auf den richtigen Zeitpunkt für die Ernte hinweisen, erkennt man die kleinen Wunder, die die Natur täglich vollbringt. Man muss beides haben: Geduld und Schnelligkeit. Denn man muss genau den richtigen Moment abpassen, um die reife Tomate zu ernten.

Lässt man der leuchtend roten Frucht genügend Zeit, entfaltet sie ein besonderes Aroma. Gerade unter der Sonne Italiens reifen Tomaten zu eher süßeren Früchten als in Deutschland heran. Dieser besondere Geschmack verleiht mediterranen Gerichten einen Hauch von Sommer.

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